Venenoperation

Behandlungsmöglichkeit bei Venenleiden

Bei fortgeschrittenen Venenleiden kann eine Venenoperation häufig Heilung oder Linderung bringen. Die Venenoperation nimmt sich erkrankter Venen an. Meist treten diese in Form von Krampfadern auf (Fachbegriff: Varizen), deren Ausbildung mit einem Venenleiden meist einhergeht. Der Rückstrom des Blutes in Richtung Herz, der durch das Venenleiden gestört ist, wird durch die Krampfadern weiter behindert. Bei der Venenoperation werden die Krampfadern entfernt oder verödet. Im Zusammenwirken mit weiteren Maßnahmen verbessert sich so in der Regel der Blutabfluss, das Venenleiden wird gemildert.

Anwendungsgebiete einer Venenoperation

  • Krampfadern Krampfadern (Fachbegriff: Varizen) sind der bekannteste Ausdruck eines Venenleidens. Diese sichtbar verdickten Venenstränge entstehen, wenn sich gestautes Blut über längere Zeit neue Abflusswege sucht. Viele Patientinnen und Patienten empfinden Krampfadern als unschön und wünschen daher eine Venenoperation. Aber auch um das Venenleiden zu lindern, das die Krampfaderentstehung bewirkt, empfiehlt sich meist eine Venenoperation.

  • Venenentzündung Diese Erkrankung befällt häufig bereits geschädigte Venen. Sie äußert sich in einer starken Erwärmung der betroffenen Körperbereiche, Druckschmerz und Hautrötung. Bei einer Venenentzündung besteht sofortiger Handlungsbedarf, weil sie leicht eine gefährliche Venenthrombose nach sich ziehen kann. Werden erkrankte Venen rechtzeitig durch eine Venenoperation behandelt, kann dies einer Venenentzündung vorbeugen.

  • Venenthrombose Sie tritt ebenfalls bevorzugt in vorerkrankten Venen auf. Durch Gerinnungsvorgänge bildet sich ein Blutpfropfen, der die Vene zunächst verstopft – und beim Weiterwandern, zum Beispiel in die Lunge, eine lebensgefährliche Wirkung haben kann. Auch eine Venenthrombose bedarf unmittelbarer ärztlicher Hilfe. Wurde eine Venenthrombose erfolgreich behandelt, bleibt die betroffene Vene häufig dauerhaft geschädigt. In dem Fall kann eine Venenoperation notwendig sein.

  • Ulcus cruris Ein Ulcus cruris, bekannt auch unter der Bezeichnung offenes Bein, ist Resultat einer fortgeschrittenen Venenschwäche. Durch den Druck des Blutes, das sich in den Venen staut, werden nach und nach die feinen Blutgefäße in den Beinen zerstört. Das Hautgewebe wird nicht mehr genügend versorgt, schwillt an und bildet Geschwüre – häufig unter erheblichen Schmerzen. Kleine oberflächliche Wunden heilen nicht mehr richtig ab und können chronisch werden. Bei der Behandlung des Ulcus cruris stehen Maßnahmen zur Wundbehandlung und zur Förderung der Blutzirkulation an erster Stelle. Auch eine Venenoperation bringt für den betroffenen Beinabschnitt häufig Entlastung.

Verfahren für die Venenoperation

Für eine Venenoperation zur Entfernung von Krampfadern gibt es verschiedene erprobte Verfahren. Neben der klassischen chirurgischen Methode des Venenstrippings können für Venenoperationen in vielen Fällen minimalinvasive Verfahren angewendet werden. Der Vorteil: Die Venenoperation verläuft dann besonders schonend und der Heilvorgang wird beschleunigt. Zudem ermöglicht ein minimalinvasiver Eingriff meist ein ästhetisch besonders ansprechendes Ergebnis. Zu den minimalinvasiven Verfahren zählen die Lasermethode, die Schaumverödung und die Miniphlebektomie. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Verfahren der Venenoperation erhalten sie hier.

Die Lasermethode

Das innovative Laserverfahren ermöglicht eine ausgesprochen schonende Venenoperation – es verdient daher besondere Beachtung. Das Laserverfahren eignet sich insbesondere für die Behandlung wenig gekrümmter Stammvenen. Die erkrankte Vene muss dazu nicht entfernt werden, sondern wird durch gezielte Wärmewirkung „stillgelegt“. Bei der Venenoperation wird durch einen winzigen Einschnitt lediglich eine Lasersonde eingeführt. Sie sorgt durch Wärmeentwicklung für das Verkleben der Venenwände. Der Blutstrom umgeht die erkrankte Vene künftig, was den Druck im Venensystem sinken lässt. Die verödete Vene wird anschließend von den Selbstheilungskräften des Körpers aufgelöst. Patientinnen und Patienten können kurze Zeit nach der Venenoperation wieder herumgehen, die Heilung verläuft in der Regel beschleunigt. Weitere Informationen zur schonenden Lasermethode für die Venenoperation erhalten Sie auf dieser Seite.

Privatklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen / Venoproct
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