Venenentzündung: Behandlung

Eine Venenentzündung wird durch die Entzündung der Venenwände hervorgerufen. Bei einer oberflächlichen Vene äußert sich die Erkrankung zumeist in einem verhärteten, rötlich verfärbten Venenstrang, Wärmegefühl und Druckschmerz. Venenentzündungen befallen oft bereits vorgeschädigte Venen. Am häufigsten kommen sie an den Beinen vor. Auch solche Venen, die tiefer unterhalb der Hautoberfläche liegen, können sich entzünden. In so einem Fall erfordern Diagnose und Venenentzündungs-Behandlung besonders viel Erfahrung.

Risiken einer Venenentzündung

Behandlungen einer Venenentzündung dulden keinen Aufschub. Der Grund: An den entzündeten Venenwänden können sich vermehrt Blutgerinnsel bilden. Daher ist die Gefahr einer Venenthrombose, der Entstehung eines Blutpfropfens, stark erhöht. Löst sich ein solcher Pfropfen und gelangt in die Lunge, kann dies zu einer Lungenembolie führen, einem lebensgefährlichen Verschluss eines Lungengefäßes. Daher empfiehlt sich ein Arztbesuch bereits bei ersten Anzeichen einer Venenentzündung; Behandlung der Vene und begleitende Maßnahmen können so ohne Verzögerung erfolgen.

Ursachen

Überdurchschnittlich oft kommen Venenentzündungen bei bestehenden Krampfadern vor. Hier begünstigt der verminderte Blutfluss das Auftreten einer Venenentzündung; Behandlung und Nachsorge sollten daher auch das Venenleiden einbeziehen, das für die Krampfaderentstehung verantwortlich ist. Eine Venenentzündung kann auch die Folge einer bakteriellen Infektion sein. Diese kann bei einer Veneninfusion oder einer Injektion vorkommen. In vielen Fällen lässt sich die genaue Ursache einer Venenentzündung nicht ermitteln. Ungenügendes Trinken, das eine Verdickung des Blutes zur Folge haben kann, spielt womöglich ebenso wie Ernährungsmängel eine Rolle bei der Herausbildung einer Venenentzündung.

Behandlung einer Venenentzündung

Eine oberflächliche Venenentzündung lässt sich zumeist mit den folgenden Maßnahmen zum Abklingen bringen:

  • Auftragen einer entzündungshemmenden Salbe zur unmittelbaren Bekämpfung der Venenentzündung
  • Behandlung mit Kompressionsverband zur Förderung des Blutflusses
  • Möglichst viel Bewegung zur Anregung des Kreislaufs
  • Eventuell Gabe von Schmerzmitteln und Kühlung der entzündeten Region

Bei leichterer Ausprägung geht eine Venenentzündung in der Regel nach einigen Tagen zurück. Sie kann aber auch langwieriger verlaufen. In schwereren Fällen werden bei der Venenentzündungs-Behandlung meist spezielle Mittel zur Thrombosevorbeugung verabreicht, und zwar:

  • gerinnungshemmende Tabletten oder Infusionen

Diese zusätzliche Thrombosevorbeugung kommt insbesondere bei Entzündungen von tieferen Beinvenen in Frage, wo der Heilungsverlauf sich weniger gut beobachten lässt.

Venenentzündungen vorbeugen

Venenentzündungen entwickeln sich häufig bei einem vorbestehenden Venenleiden. Einem solchen Leiden rechtzeitig zu begegnen wirkt normalerweise als beste Vorbeugung gegen eine Venenentzündung. Viel Bewegung zum Beispiel regt den Blutstrom an und verhindert in der Regel, dass sich an den Venenwänden entzündliche Strukturen herausbilden können – so bleibt einem eine Venenentzündungs-Behandlung meist erspart. Ist ein Venenleiden weiter fortgeschritten, sind oft weitere Maßnahmen zur Behebung eines venösen Blutstaus vonnöten. Sie wirken ebenfalls als Vorbeugung gegen eine Venenentzündung: Behandlung und Verödung von Krampfadern stehen dabei an erster Stelle. Die Entfernung von Krampfadern ist heutzutage mit besonders schonenden Verfahren wie zum Beispiel einer Laserbehandlung möglich.

Privatklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen / Venoproct
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