Hämorrhoiden-Behandlung

Hämorrhoiden, knotenförmige Gefäßerweiterungen im Enddarmbereich, können auf verschiedene Weise behandelt werden. Da Darmschleimhaut und Schließmuskel besonders empfindliche Körperregionen sind, werden für die Hämorrhoiden-Behandlung schonende Verfahren bevorzugt. In vielen Fällen ist es möglich, Hämorrhoiden besonders sanft mit dem Laser zu behandeln. Auch andere innovative Verfahren der Hämorrhoiden-Behandlung können zum Einsatz kommen.

Ziel einer Hämorrhoiden-Behandlung

Die Hämorrhoiden-Behandlung strebt normalerweise an, die erweiterten Gefäße auf ihre normale Größe zu verkleinern. Die vollständige Entfernung der Hämorrhoiden ist in der Regel nicht das Ziel. In diesem Fall könnten die Enddarmgefäße ihrer wichtigen Funktion nicht mehr nachkommen, für den vollständigen Verschluss des Afters zu sorgen. Die Art der Hämorrhoiden-Behandlung hängt nicht zuletzt von der Ausprägung der Hämorrhoiden ab. Nach einer genauen Untersuchung des Enddarmbereichs wird die Verfahrensweise ausgewählt, die für die Hämorrhoiden-Behandlung am besten geeignet ist.

Die Lasermethode

Die Hämorrhoiden-Behandlung mittels Laser beeinträchtigt die Behandlungsregion in der Regel weniger als andere Methoden. Das Laserverfahren verläuft minimalinvasiv. Normalerweise sind keine Schnitte erforderlich und es entstehen keine größeren Wunden. Die Lasersonde wird durch einen kleinen Einstich im Bereich der erweiterten Gefäße eingebracht. Die Wärmeenergie, die durch die Laserimpulse erzeugt wird, wirkt auf die Gefäßwände der Hämorrhoiden ein. Je nach Schweregrad der Erkrankung gibt es für die Hämorrhoiden-Behandlung mittels Laser unterschiedliche Varianten.

Verschiedene Verfahren

Bei leichterer Ausprägung der Hämorrhoiden werden kleine Blutgefäße, welche die erweiterten Gewebeknoten versorgen, mit dem Laser verödet. Dies gelingt mit dem sogenannten HeLP-Verfahren (HeLP = Hämorrhoiden-Laser-Prozedur). Durch die Wärmewirkung des Lasers werden die Wände der Äderchen verklebt und die Gefäße auf diese Weise verschlossen. Anschließend bilden sich die Hämorrhoiden in der Regel zurück. Bei deutlicher Knotenbildung bringt das sogenannte LHP-Verfahren (LHP = Laser-Hämorrhoido-Plastie) die Verdickungen gezielt durch Wärme zum Schrumpfen. Die Hämorrhoiden können sich wieder in die Schleimhaut zurückziehen, die Beschwerden verringern sich normalerweise. Ist der Hämorrhoiden-Vorfall zu stark ausgeprägt, kann die Hämorrhoiden-Behandlung durch den Einsatz des innovativen Klammernahtgeräts ergänzt werden. Es wird bei der Entfernung überschüssiger Gewebestrukturen im unempfindlichen Teil des Enddarms angewendet. Die Behandlung verläuft in der Regel schonender als herkömmliche chirurgische Verfahren.

Vorteile der Lasermethode

  • Keine Schnitte notwendig
  • Normalerweise keine Verletzung der Analschleimhaut
  • In der Regel bleibt der Schließmuskel unversehrt
  • Erleichterter Heilprozess bei der Hämorrhoiden-Behandlung
  • Rückbildung der Hämorrhoiden auf normale Größe möglich

Privatklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen / Venoproct
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